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CH/Finma nimmt grenzüberschreitendes Finanzgeschäft genauer unter Lupe

Dieser Inhalt wurde am 22. Oktober 2010 - 14:50 publiziert

Zürich (awp/sda) - Nach dem Debakel der UBS in den USA, wo die Grossbank Kunden beim Steuerbetrug half und schliesslich in den Hammer der US-Justiz lief, nimmt die Finma Banken und Versicherer genauer unter die Lupe: Sie verlangt die Einhaltung ausländischen Aufsichtsrechts im grenzüberschreitenden Finanzgeschäft.
Banken, Versicherer und andere Finanzdienstleister müssten ihr grenzüberschreitendes Finanzdienstleistungsgeschäft einer vertieften Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen und der damit verbundenen Risiken unterziehen, schreibt die Eidg. Finanzmarktaufsicht (Finma) in einem am Freitag veröffentlichten Positionspapier.
Die Institute hätten Massnahmen zu treffen, um diese Risiken zu eliminieren oder zu minimieren. "Als Aufsichtsbehörde erwartet die Finma, dass insbesondere das ausländische Aufsichtsrecht befolgt und für jeden Zielmarkt ein konformes Dienstleistungsmodell definiert wird."
ch

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