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CH/EZV/FHS: Uhrenexporte November 1'777 Mio CHF (real +29,7%, nom. +22,8%)

Dieser Inhalt wurde am 21. Dezember 2010 - 09:00 publiziert

Biel (awp) - Die Schweizer Uhrenexporte sind im November 2010 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat trotz eines geringeren Basiseffekts deutlich gestiegen. Die Ausfuhren kletterten um 29,7% auf 1'777,2 Mio CHF. Real betrug die Zunahme 22,8%, wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie (FHS) am Dienstag mitteilte. In den ersten elf Monaten des laufenden Jahres sind die Uhrenexporte nominal um 21,8% auf 14'61 Mio CHF gestiegen (real: +23,4%).
Die Exporte von Armbanduhren im November legten in allen Material-Kategorien zu. Bimetallische Produkte verzeichneten dabei einen kräftigen Zuwachs. Die Stückzahl der ausgelieferten Uhren liegt bei 2,9 Mio, womit mehr als 500'000 Uhren mehr als zuvor exportiert wurden.
Bei den Armbanduhren legten die Exporte mit Stahluhren um 25,8% auf 678,8 Mio CHF zu. Die Exporte von Golduhren wuchsen um 36,1% auf 555,7 Mio CHF und jene mit Platin um 5,8% auf 45,8 Mio CHF. Die Ausfuhr von Uhren aus Gold und Stahl kombiniert stieg um 46,3% auf 265,2 Mio CHF. Der Export von versilberten und vergoldeten Uhren kletterte um 96% auf 5,2 Mio CHF.
Das Wachstum war insbesondere bei Uhren in der Preiskategorie von mehr als 3'000 CHF mit einem Plus von bis zu 40% kräftig. Die Wachstumsraten der Preiskategorie 200 bis 500 CHF lag mit 30% ebenso über dem Durchschnitt.
Hinsichtlich der wichtigsten Absatzmärkten der Schweizer Industrie nimmt Hongkong eine herausragende Stellung ein. Nach Hongkong gehen allein 20% der Exporte. Aber auch die USA zeigten einen positiven Trend. Frankreich war erneut einer der dynamischsten Märkte in Europa, was die FHS auf den Tourismus zurückführt.
ps/cf

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