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BSE bleibt Thema

Tiermehl als Gefahrenquelle Keystone Archive

BSE ist trotz getroffener Massnahmen noch nicht ausgerottet. Ein "Runder Tisch" in Bern hat ein konsequentes Fütterungskonzept gefordert.

Dieser Inhalt wurde am 25. Januar 2002 - 17:15 publiziert

Zusammen mit interessierten Kreisen diskutierten die drei Bundesämter für Gesundheit, Landwirtschaft und Veterinärwesen über die bisherigen Massnahmen und wissenschaftlichen Erkenntnisse.

42 neue Fälle

In der Statistik für das Jahr 2001 wurden laut Communiqué die klinischen Fälle erfasst, also Kühe mit klar erkennbaren BSE-Symptomen. Dazu kommen Tiere, welche im Rahmen des amtlichen Untersuchungs-Programms gefunden wurden.

Insgesamt wurden 29 solche Fälle registriert. 13 positive Ergebnisse resultierten aus freiwilligen Tests. Im Jahr 2000 waren es total 33 entdeckte Fälle.

Futtermittel unter die Lupe

Besonders wichtig seien Massnahmen im Futtermittelbereich, betonten die Teilnehmer. Sie unterstrichen, dass auch minimste Spuren von Tiermehl im Futter nicht toleriert werden könnten.

Von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit können vier bis sechs Jahre vergehen. Da das totale Tiermehlverbot erst ab dem 1. Januar 2001 in Kraft trat, können die Erfolge im Kampf gegen BSE frühestens 2005 abgeschätzt werden.

Millionenschäden

Der Schweizer Metzgermeisterverband und der Schweizer Fleisch-Fachverband teilten nach dem Treffen mit, das BSE-Problem sei im Griff, aber noch nicht gelöst. Obwohl die Fleischwirtschaft die Vorsichtsmassnahmen in den Schlachtbetrieben mit äusserster Konsequenz durchführe, entstünden dem Metzgerei-Gewerbe durch Mehrkosten und Umsatzverluste nach wie vor Millionenschäden.

Tierische Abfälle im Visier

Die beiden Verbände forderten eine dauerhafte, landwirtschafts- und gewerbefreundliche Lösung des Fütterungs- und Entsorgungs-Problems. Dabei soll das Verbot, tierische Abfälle an Nutztiere zu verfüttern, auch auf das Flüssigfutter für Schweine ausgedehnt werden.

swissinfo und Agenturen

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