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Black-Rock-Chefstratege hält Schuldenfrage der USA für unproblematisch

Dieser Inhalt wurde am 27. Juni 2011 - 16:50 publiziert

DÜSSELDORF (awp international) - Der Chefstratege des weltgrössten Vermögensverwalters Black Rock, Bob Doll, die Schuldenfrage der USA für unproblematisch. Er erwarte keine grossen Auswirkungen, wenn die USA die Schuldenobergrenze nicht pünktlich anheben sollten, sagte Doll im Interview mit dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) "Das Reissen der Schuldenobergrenze wäre gar kein Problem. Das Finanzministerium hat seitenlange Pläne, wie es in einer solchen Situation vorgehen soll." So entstehe ein Puffer von mehreren Monaten.
Einen heftigen Einbruch an den Märkten erwartet der Aktienexperte nicht. "Wenn wir die Schuldenobergrenze rechtzeitig erhöhen, dann werden die Kurse steigen. Wenn wir sie nicht rechtzeitig erhöhen, dann wird es einfach weiterhin eine Belastung sein. Ich denke nicht, dass es einen Crash geben wird", sagte Doll.
Die Lage in Griechenland bewertet Doll als weiterhin instabil: "Das wahrscheinlichste Szenario ist, dass wir uns wieder einmal durchmogeln werden. Ich glaube aber nicht, dass wir das Problem endgültig lösen werden."
Black Rock verwaltet ein Vermögen von mehr als 3,5 Billionen Dollar./ajx/jsl

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