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Biotech-Welt in Washington

Mehr als 100 Personen nehmen aus der Schweiz an der BIO teil. Keystone

Für die Schweizer Firmen ist "BIO 2003" ein Muss. Denn in der Biotechnologie ist die Schweiz vorne mit dabei.

Dieser Inhalt wurde am 23. Juni 2003 - 08:37 publiziert

Insgesamt nehmen an der Messe 3300 Delegierte aus 50 Ländern teil - darunter Wissenschafter, Investoren und Minister.

Zum zehnten Mal findet die Biotechnologie-Messe in Washington bereits statt. Gemäss der "Washington Post" ist sie "die Mutter aller wissenschaftlichen Messen".

Auch für Carl Feldbaum, Präsident der BIO 2003 ist klar: "Während 5 Tagen ist Washington das Zentrum der Welt für die Biotechnologie."

Natürlich dürfen da auch die Schweizer Firmen nicht fehlen. "Wir können uns nicht erlauben, an der BIO nicht präsent zu sein", sagt Mario Brossi, Verantwortlicher des Schweizer Pavillons.

Über 100 Personen sind in Washington mit dabei. Im Schweizer Pavillon stellen sich Firmen vor wie Esbatech oder Athelas, die Medikamente entwickeln. Daneben sind auch Vertreter der Finanzindustrie vor Ort.

Schweizer unter gemeinsamem Dach

In der Schweiz gibt es etwa 220 Biotech-Start-Ups. Dazu kommt Europas grösste Biotech-Firma Serono und die Pharmariesen Novartis und Roche. Von den Regionen her steht Basel an der Spitze, gefolgt von Zürich und der Genfersee-Region.

Erstmals sind alle Aussteller unter dem gemeinsamen Logo "SwissBio" präsent. " Die Schweiz ist unbestritten einer der weltweit wichtigsten Akteure in der Biotechnologie. Und wir hoffen, von der Konzeption der Marke her, dass Schweizer Biotechnologie bei den Leuten haften bleibt", erklärt Brossi.

Kontaktbörse

Auch wenn gemäss Brossi an der BIO möglicherweise zwei wichtige Verträge zwischen Schweizer und amerikanischen Unternehmen angekündigt werden sollen, geht es in Washington normalerweise primär darum, Kontakte zu knüpfen. "Um die Welt zu treffen und sicher zu stellen, dass die Beziehungen nicht einschlafen", wie es Pietro Orsolini, Verantwortlicher Biotechnologie bei Debiopharm sagt.

Auch für Firmen wie Debiopharm ist der Auftritt wichtig: Das Lausanner Unternehmen ist spezialisiert auf Lizenzen und auf das Inverkehrbringen von Pharmaprodukten in Nordamerika, Europa und Japan.

15'000 Besucherinnen und Besucher

An der BIO gibt es auch viele Veranstaltungen. So haben Wissenschafter aus der Schweiz und aus Schweden eine Diskussion über Anwendungsmöglichkeiten der Nanotechnologie orrganisiert. Die Biotechnologie erhofft sich von dieser neuen Technologie für kleinste Partikel Unterstützung in ihrer Weiterentwicklung.

Insgesamt erwarten die Veranstalter der BIO 15'000 Besucherinnen und Besucher an dieser "weltweit grössten Zusammenkunft von Biotech-Leaders".

swissinfo

Fakten

Über 3300 Personen aus 50 Ländern machen an der BIO mit

Die Schweizer Delegation umfasst mehr als 100 Personen aus Biotech, Wissenschaft und Finanz

15'000 Messebesucher werden erwartet.

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