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Berner Versicherungen melden Erfolge und bauen weitere Stellen ab

Die Berner Versicherung ist auf den Erfolgspfad zurückgekehrt und zahlt für 1999 wieder eine Dividende. Weitere Reorganisationen der Allianz-Gruppe im Innendienst und in der Informatik kosten zusätzliche Stellen.

Dieser Inhalt wurde am 03. April 2000 - 15:51 publiziert

Die Berner Versicherung ist auf den Erfolgspfad zurückgekehrt und zahlt für 1999 wieder eine Dividende. Weitere Reorganisationen der Allianz-Gruppe im Innendienst und in der Informatik kosten zusätzliche Stellen.

180 Mio. Fr. waren 1998 nötig, um unerwartete Löcher bei den Reserven der Berner Versicherung zu stopfen. Für 1999 kann wieder ein operativer Gewinn von 19,5 Mio. Fr. ausgewiesen werden, kommentierte der von der Allianz an die Spitze der Berner gesetzte Gerd-Uwe Baden am Montag (03.04.) den Abschluss 1999 vor den Medien.

Die deutsche Allianz Versicherung hält 57 Prozent der Berner- Gruppe und kontrolliert weitgehend die Elvia-Versicherung in Zürich. Die Anstrengungen zur Senkung des Kostensatzes gehen laut Baden jedoch unvermindert weiter.

Für letztes Jahr weist die Berner einen Anteil der Kosten am gesamten Prämienaufkommen von knapp 30 Prozent auf, ihre Schwestergesellschaft Elvia gute 28 Prozent. Das ehrgeizige Ziel von Baden für die beiden Allianz-Töchter ist jedoch 26 Prozent.

Nachdem 1999 die juristische Struktur und die Geschäftsleitung zusammengelegt wurden, folgt dieses Jahr der Innendienst. Die Berner will den tieferen Kostensatz nicht nur "ersparen", sondern auch dank steigender Erträge erreichen. Bei den Lebensversicherungen hat sie laut Baden 1999 Marktanteile gewonnen. "Der Markt schrumpfte um rund 7 Prozent auf 32,4 Mrd. Franken, während wir 9,1 Prozent auf 637 Mio. Fr. zulegten." Auch dieses Jahr will sie das Marktwachstum von 4 Prozent übertreffen.

Im Sachversicherungsgeschäft rechnet Baden dagegen mit einem stagnierenden Markt, sogar wenn mit der besseren Konjunktur die Anzahl Prämien zunimmt.

Nach dem ersten Quartal 2000 zeigt sich Baden optimistisch, der angestrebten Gewinnverdoppelung näher zu kommen. Im Bereich Nichtleben stiegen die Einnahmen der Berner in den ersten zwei Monaten 2000 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,8 Prozent.

Stellenabbau im Innendienst

"Insgesamt dürften 150 bis 200 Stellen im Innendienst der Allianz-Töchter abgebaut werden", kündigte Baden am Montag in Bern an. Das sind zwischen 5 und 10 Prozent der gut 2000 Beschäftigten in diesem Bereich.

Rund ein Drittel davon dürfte auf die Berner entfallen, der grössere Teil auf Elvia. Da der Abbau zwei bis drei Jahre dauern werde, dürfte es kaum Entlassungen geben, versicherte Baden.

swissinfo und Agenturen

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