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Bergbewohner erleiden weniger Herzinfarkte

Schweizer Bergbewohner sterben gemäss einer Studie seltener an Herzinfarkten oder Hirnschlägen als Unterländer. Grund sind wohl günstige klimatische Faktoren wie Luftqualität und Sonnenstrahlung.

Dieser Inhalt wurde am 28. Juli 2009 - 17:53 publiziert

Die Forscher um David Fäh und Matthias Bopp vom Institut für Sozial-und Präventivmedizin der Universität Zürich stützten sich für ihre Studie auf Daten von 1,64 Millionen Deutschschweizerinnen und Deutschschweizern. Sie untersuchten, wie der Wohnort zusammenhängt mit dem Risiko, an einem Herzinfarkt oder einem Hirnschlag zu sterben.

Es zeigte sich, dass das Leben in grosser Höhe über Meer einen starken Schutzeffekt hat, wie die Universität Zürich mitteilte. Pro 1000 Höhenmeter sank das Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben, um 22%. Die Wahrscheinlichkeit, an einem Hirnschlag zu sterben, nahm um 12% ab.

Einwohner von Davos beispielsweise haben also laut der Studie ein deutlich geringeres Risiko für tödliche Herzkreislaufkrankheiten als Bernerinnen und Berner.

Einen Effekt haben könne zum Beispiel die bessere Luftqualität in den Bergen, sagte Matthias Bopp. Oder die höhere Sonneneinstrahlung: Weil es in den Bergen weniger Nebel gebe, hätten Alpenbewohner vielleicht einen höheren Pegel des gesunden Vitamins D, das sich nur mit Hilfe von Sonneneinstrahlung im Körper bildet.

swissinfo.ch und Agenturen

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