Navigation

Begeisterung nach erstem Training unter Trossero

Enzo Trossero erntete am ersten Trainingstag viel Lob von seinen Spielern. Keystone

Der neue Trainer der Schweizer Fussball- Nationalmannschaft, Enzo Trossero, hat am Montag (24.07.) sein erstes Training geleitet. Dabei wurden der Argentinier und seine Spieler von zahlreichen Zuschauern und Journalisten aufmerksam beobachtet.

Dieser Inhalt wurde am 24. Juli 2000 - 07:13 publiziert

"Dieser Trainer hat eine Linie. Das spürt man sofort. Er ist hart, aber voller Optimismus", war der erste Eindruck von Torhüter Pascal Zuberbühler, ehe er sich nach dem Training vom neuen Chef verabschiedete und nach Bad Ragaz fuhr, wo er von seinem neuen Verein Bayer Leverkusen erwartet wurde.

"Trossero redet viel und geht auf uns ein. Er ist konsequent, hat aber auch menschliche Züge", fand Mario Cantaluppi, der das Training vorzeitig mit einer Oberschenkelzerrung abbrechen musste. "Das Training war praxisbezogen und lustig. Trossero kann sich über Fehler fürchterlich aufregen", ergänzte GC-Mittelfeldspieler Andres Gerber.

Trosseros erste Lehrstunde mit diversen Angriffsvarianten dauerte fast zwei Stunden, wie seinerzeit bei Roy Hodgson.

"So schnell wie möglich will ich die Spieler und ihre Fähigkeiten kennen lernen. Dazu führe ich zahlreiche Gespräche und schaue genau zu. Ich bin mit dem Engagement zufrieden."

Nicht am Training teilgenommen hat Stéphane Chapuisat. Der GC-Stürmer rückte am Mittag zwar in das Trainingslager in Yverdon (VD) ein, fuhr jedoch gleich wieder nach Zürich zurück. Nach seinem 45minütigen Test mit dem GC- Nachwuchs am Sonntag in Bad Ragaz hat der soeben von seiner Knieverletzung genesene Romand muskuläre Probleme und muss drei bis vier Tage mit dem Training aussetzen.

Nur Laufrunden und Dehnübungen machte Kubilay Türkyilmaz und klagte über eine Schleimbeutel-Entzündung an der Ferse des linken Fusses. "Nachwirkungen einer anderen Vorbereitung", meinte Kubi, der seit zehn Tagen beim italienischen Club Brescia trainiert ist.

Wegen Verpflichtungen mit ihren Clubs können nicht alle Spieler bis Mittwochabend in Yverdon bleiben. Trossero nimmt dies gelassen: "Wer nicht kann, trainiert eben nicht. Ich vertraue den Spielern. Gegenseitiges Vertrauen und Respekt ist die Basis erfolgreicher Zusammenarbeit. Wir wollen alle nur das eine: Erfolg und im Jahr 2002 an die WM fahren", erklärte der Argentinier.

Eine erste Bewährungsprobe bietet sich Trossero und seiner Mannschaft am 16. August in St. Gallen bei einem Freundschaftsspiel gegen Griechenland.

swissinfo und Agenturen

Artikel in dieser Story

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

Diskutieren Sie mit!

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?