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Bankenkommission will Boni drücken

Die Eidgenössische Bankenkommission will die Boni bei der krisengeschüttelten UBS für 2008 massiv drücken. Ausserdem sei es eine offene Frage, ob das Hilfspaket von Bund und Nationalbank für die UBS ausreiche.

Dieser Inhalt wurde am 23. November 2008 - 14:40 publiziert

Der Direktor der Eidg. Bankenkommission (EBK) Daniel Zuberbühler sagt im Interview mit der SonntagsZeitung, es sei angesichts der fortschreitenden Finanzmarktkrise tatsächlich eine offene Frage, ob das Hilfspaket von Bund und Nationalbank für die UBS ausreichen werde.

Zur Bonus-Frage sagt Zuberbühler: Zuständig für die Boni im laufenden Jahr bleibe zwar der UBS-Verwaltungsrat, "aber wir müssen die Höhe des Gesamtpools, die Zusammensetzung und die Aufteilung genehmigen."

"Dabei nehmen wir Einfluss in der von Ihnen genannten Richtung", antwortet Zuberbühler auf die Frage, ob es bei der UBS fürs Jahr 2008 statt 10 nur noch 2 Mrd. Franken Boni geben werde.

Aber es sei klar, dass neue Vorschriften die UBS nicht unnötig strangulieren sollten. Deshalb seien bisher auch alle Anträge von Parlamentariern abgelehnt worden, die wegen der Staatshilfe für die UBS etwa eine fixe Obergrenze von Löhnen gefordert hätten.

Die Steueraffäre der UBS in den USA bezeichnete Zuberbühler als Bedrohung und ernsthaftes Risiko für die Grossbank.

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