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Bankenkommission fühlt sich nicht verantwortlich

Während Marcel Ospel am Dienstag nach den erneuten Abschreibungen seinen Rücktritt bekannt gab, hat der Direktor der Eidgenössische Bankenkommission (EBK), Daniel Zuberbühler, lediglich kleine Versäumnisse eingeräumt.

Dieser Inhalt wurde am 01. April 2008 - 12:10 publiziert

"Die Aufsichtsbehörden sind nicht verantwortlich für die Krise, jedoch haben wir sie bedauerlicherweise auch nicht verhindert" sagte EBK-Direktor Daniel Zuberbühler am Dienstag an der Jahresmedienkonferenz. Die EBK sei von der Geschwindigkeit und dem Ausmass der Subprime-Krise überrascht worden.

Die Abteilung Grossbanken der EBK habe im Winter 2006/2007 die besonderen Risiken der Subprime-Hypotheken erkannt. Laut Zuberbühler beantwortete die UBS Anfang März 2007 die Frage nach ihrer Risikoexposition im Subprime Markt mit der "beruhigenden Feststellung, die Investmentbank sei voll abgesichert, ja sogar überabgesichert".

In falscher Sicherheit

Nicht nur das Top-Management, sondern teilweise auch die Aufsicht habe sich durch den beeindruckend grossen und mehrstufig aufgebauten Kontrollapparat der UBS in falscher Sicherheit gewiegt.

Auch sollte die EBK als Aufseher nicht abstreiten, dass sie wie die Banken einer gewissen Modellgläubigkeit verfallen seien, räumte Zuberbühler ein. Alle hätten die Grenzen solcher Modelle erkannt und richtigerweise eine Ergänzung durch Stresstests verlangt. Diese hätten sich aber im Rückblick als unzureichend erwiesen.

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