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Ausländischen Skinheads Einreise verweigert

Rund 25 Skinheads sind am Samstagabend (19.08.) an der Schweizer Grenze zurückgewiesen worden. Die Rechtsextremen hätten in der Schweiz verschiedene Anlässe besuchen wollen, sagte Danièle Bersier, Sprecherin des Bundesamts für Polizei.

Dieser Inhalt wurde am 20. August 2000 - 15:12 publiziert

So fand in Malters LU ein Konzert von Skinhead-Bands statt, und in Andwil SG feierten rund 30 Personen das zehnjährige Jubiläum der Hammerskins. In diesem Zusammenhang wurden an mehreren Grenzübergängen rund 25 Skinheads zurückgewiesen, sagte Bersier.

Bersier bestätigte zudem eine Meldung der "SonntagsZeitung", wonach sich unter den Skinheads, die am vergangenen Donnerstag (17.08.) zum Gedenken an den Todestag des Hitler-Stellvertreters Rudolf Hess an einem Umzug in Liestal BL teilgenommen hatten, ein Führungsmitglied der Nationalen Partei Schweiz (NPS) befand.

Am Samstag hat sich in Reaktion auf den Umzug ein Komitee ¨"Liestal schweigt nicht" gebildet. In der Nacht auf den Sonntag haben rund 40 Beamtinnen und Beamte der Polizei Basel-Landschaft an verschiedenen Orten Kontrollen durchgeführt. Zuvor waren Hinweise eingegangen, die rechtsextreme Szene wolle sich in Liestal treffen.

swissinfo und Agenturen

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