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Ausländische Direktinvestitionen 1998 auf Neun-Jahres-Hoch

Die ausländischen Direktinvestitionen in der Schweiz haben im Jahre 1998 den höchsten Stand seit neun Jahren erreicht und erstmals seit 1989 wieder die Marke von zehn Milliarden Franken überschritten. Die Kapitalimporte stiegen um knapp 13 Prozent.

Dieser Inhalt wurde am 07. Januar 2000 - 12:46 publiziert

Die ausländischen Direktinvestitionen in der Schweiz haben im Jahre 1998 den höchsten Stand seit neun Jahren erreicht und erstmals seit 1989 wieder die Marke von zehn Milliarden Franken überschritten. Nach Angaben der Schweizerischen Nationalbank stiegen die Kapitalimporte im Vergleich zu 1997 um 1,2 Milliarden oder knapp 13 Prozent auf 10,9 Milliarden Franken.

Dabei flossen die ausländischen Investitionen fast ausschliesslich in den Dienstleistungssektor, während im Vorjahr noch gut 40 Prozent der Direktinvestitionen in der Industrie investiert worden waren. Das Ausmass der Direktinvestitionen gilt auch als Gradmesser für die Standortattraktivität. Allerdings sind die Direktinvestitionen von stark schwankenden Kapitalflüssen der Finanz- und Holdinggesellschaften überlagert.

So wurden auch im Berichtsjahr rund die Hälfte der ausländischen Mittel in Finanz- und Holdinggesellschaften investiert. Dennoch sind nun in zwei aufeinander folgenden Jahren auch unter Ausklammerung dieser Bewegungen jeweils mehr als fünf Milliarden Franken für Direktinvestitionen in die Schweiz geflossen, nachdem diese Aktivitäten in den Jahren 1992 und 1993 praktisch zum Erliegen gekommen waren.

Die Schweizer Direktinvestitionen im Ausland gingen demgegenüber im Jahre 1998 erstmals seit 1995 wieder etwas zurück, nämlich um 1,6 auf 24,1 Milliarden Franken. Der auch als “sechste Schweiz” bezeichnete Personalbestand schweizerischer Unternehmen im Ausland stieg aber weiter an, und zwar um drei Prozent auf 1,612 Millionen Beschäftigte.

SRI und Agenturen

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