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An Schweizer Universitäten dominiert die Forschung

Die universitären Hochschulen haben im vergangenen Jahr mehr Zeit und Geld für die Forschung als für die Lehre verwendet. Für die Forschung wurden 1,8 Milliarden Franken und die Lehre 1,4 Milliarden Franken ausgegeben.

Dieser Inhalt wurde am 20. April 2000 - 16:23 publiziert

Die universitären Hochschulen haben im vergangenen Jahr mehr Zeit und Geld für die Forschung als für die Lehre verwendet. Für die Forschung wurden 1,8 Milliarden Franken und die Lehre 1,4 Milliarden Franken ausgegeben, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte.

Die universitären Hochschulen verfügten im vergangenen Jahr über rund 32'000 Vollzeitstellen und gaben 3,9 Mrd. Franken für Betriebskosten aus. Davon wurden 1,8 Mrd. Franken für die Forschung und Entwicklung, 1,4 Mrd. Franken für die Lehre und 0,7 Mrd. Franken für die übrigen Aktivitäten wie Dienstleistungen für die Öffentlichkeit oder Gutachtertätigkeit gebraucht.

48,6 Prozent der Arbeitszeit wurde für die Forschung und Entwicklung, 34,7 Prozent für die Lehre und 16,7 Prozent für die übrigen Aktivitäten aufgewendet. 72 Prozent der Stellen in der Forschung und Entwicklung stammten aus den Exakten und Naturwissenschaften, der Medizin/Pharmazie sowie den Technischen Wissenschaften. In diesen Fachbereichsgruppen wird laut BFS auch am meisten Arbeitszeit in die Forschung und Entwicklung investiert.

Dabei stehen mit 57 Prozent die Exakten und Naturwissenschaften zuoberst auf der Rangliste. Die Geistes- und Sozialwissenschaften verfügten über weniger Stellen im Bereich der Lehre als die 'harten' Wissenschaften. Dafür wendet das Personal in den Geistes- und Sozialwissenschaften mehr Zeit für die Lehre auf als für die Forschung und Entwicklung. Dies trifft laut BFS insbesondere auf das Personal in der interdisziplinären Fachbereichsgruppe (45 Prozent) und in den Rechtswissenschaften (49 Prozent) zu.

Unterschiedliche Verteilungen der Arbeitszeit auf die drei Aktivitätszweige dürften laut dem Bundesamt für Statistik nicht nur auf die spezifischen Bedürfnisse der einzelnen Fachbereiche oder die unterschiedlichen Aufgabenstellungen der Personalgruppen zurückzuführen sein. Vielmehr spielten wahrscheinlich auch Besonderheiten jeder Hochschule eine Rolle.

An der neu gegründeten "Universita della Svizzera italiana" zum Beispiel widme das Personal zur Zeit den grössten Teil seiner Arbeitszeit der Lehre und zwar zwischen 60 und 93 Prozent je nach Personalgruppe. Die Universität Bern dagegen melde nur einen entsprechenden Wert von 30 Prozent. An der ETH Zürich (56 Prozent), der Universität Basel (54 Prozent) und der Universität Genf (52 Prozent) dominierten dagegen die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.

swissinfo und Agenturen

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