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America's Cup nicht in Ras-Al Khaimah

Alinghi kann gegen Herausforderer Oracle den Kampf um den 33. America's Cup im Februar nicht wie geplant im Emirat Ras al-Khaimah austragen. Im unsäglichen Rechtsstreit mit Oracle bedeutet das Urteil eine schwere Niederlage für Ernesto Bertarelli.

Dieser Inhalt wurde am 30. Oktober 2009 - 15:31 publiziert

Das Emirat widerspricht gemäss der Obersten New Yorker Gerichtshof der Deed of Gift von 1887.

Die Stiftungsurkunde schreibt für America's-Cup-Regatten im europäischen Winterhalbjahr (1. November bis 1. Mai) einen Austragungsort in der südlichen Hemisphäre vor.

Alinghi hatte den Ort im Golf gewählt, weil Richter Herman Cahn in einem früheren Urteil Valenica oder jeden anderen Ort der Welt als möglichen Austragungsort nannte.

Alinghi leitete daraus ab, dass die auf der nördlichen Halbkugel gelegenen Emirate auch zulässig sind. Richterin Shirley Kornreich, die nun für den pensionierten Cahn im America's-Cup-Dossier urteilt, gab nun der Klage des US-Teams Oracle recht.

Allerdings mit einer anderen Begründung, als dies erwartet worden war. Die Amerikaner hatten eigentlich wegen Sicherheitsbedenken geklagt. Die Niederlage für Alinghi sprich Bertarelli ist dennoch gross.

Noch bevor die Anhörung zur 7. Klage gegen Alinghi am Dienstag stattfand, hatte BMW Oracle beim Obersten New Yorker Gerichtshof bereits die 8. Klage gegen den zweifachen America's-Cup-Gewinner eingereicht.

Das von Milliardär Larry Ellison gesponserte Oracle-Team bezichtigt die Schweizer der Verletzung ihrer treuhänderischen Pflichten und fordert das Gericht auf, die Société Nautique de Genève (SNG) durch einen neutralen Treuhänder zu ersetzen.

swissinfo.ch und Agenturen

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