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US-Terrorwarnung zwingt ugandische Passagiermaschine zur Umkehr

Dieser Inhalt wurde am 09. Januar 2010 - 14:36 publiziert
(Keystone-SDA)

Kampala - Wegen einer US-Terrorwarnung ist eine Passagiermaschine der Air Uganda auf dem Weg in den Südsudan umgedreht. Die Maschine von Entebbe nach Juba, der Hauptstadt des teilautonomen Südsudan, flog laut einem Sprecher der ugandischen Behörden nach Entebbe zurück.
Es handle sich um eine Vorsichtsmassnahme. Derartige Drohungen gebe es seit längerem, es habe jedoch eine neue Warnung der US-Botschaft vorgelegen.
Auf der Internetseite der US-Botschaft in der ugandischen Hauptstadt Kampala war am Freitag von einer "möglichen Bedrohung" die Rede. Regional aktive Extremisten wollten eine "tödliche Attacke an Bord einer Maschine der Air Uganda" verüben, hiess es dort.
Zwar gebe es keine Kenntnisse darüber, ob die Extremisten zu einem solchen Anschlag in der Lage seien, dennoch sei die "Bedrohung ausreichend ernst zu nehmen", um alle US-Reisenden zu informieren.
Erstaunt zeigte sich ein Sprecher der ugandischen Armee über den Zeitpunkt der Veröffentlichung der Warnung. Ein solcher Alarm "war nicht notwendig", sagte der Sprecher.
Die ugandischen Sicherheitskräfte seien seit Anfang Dezember über einen möglichen Anschlagsversuch informiert und stünden mit Air Uganda in Kontakt, um die Sicherheitsvorkehrungen auf Flügen Richtung Juba anzupassen. Dahinter könnten islamistische Aufständische in Somalia stecken.

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