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Staatshaushalt wegen Finanzkrise tiefer ins Minus gerutscht

Dieser Inhalt wurde am 24. August 2010 - 09:31 publiziert
(Keystone-SDA)

Wiesbaden - Infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise ist der deutsche Staatshaushalt im ersten Halbjahr tief in die roten Zahlen gestürzt.
Wegen sinkender Steuereinnahmen und gestiegener Ausgaben belief sich das Finanzierungsdefizit von Bund, Ländern und Gemeinden auf rund 42,8 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden berichtete. Es war damit mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum, als der Haushalt ein Defizit von 18,7 Milliarden Euro auswies.
Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Höhe von 1211,7 Milliarden Euro stieg die Defizitquote im ersten Halbjahr 2010 auf 3,5 Prozent.
Ergibt sich ein ähnlich hoher Wert für das Gesamtjahr, würde Deutschland gegen das Maastricht-Kriterium verstossen, das EU-Staaten ein Defizit von maximal 3,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erlaubt. Im vergangenen Jahr hatte das Defizit bei 3,1 Prozent gelegen.
"Mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung schlagen sich nun die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise und der in diesem Zusammenhang aufgelegten staatlichen Massnahmen zur Stützung der Konjunktur und der Finanzmärkte deutlich in den Haushalten von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung nieder", berichteten die Statistiker.

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