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Russland gedenkt der 39 Todesopfer der Anschläge in Moskauer U-Bahn

Dieser Inhalt wurde am 29. März 2010 - 08:01 publiziert
(Keystone-SDA)

Moskau - Bei zwei mutmasslichen Terroranschlägen in der Moskauer U-Bahn sind am Morgen im Zentrum der Millionenstadt offenbar mindestens 40 Menschen getötet worden. Die Explosionen ereigneten sich in unmittelbarer Nähe der russischen Geheimdienstzentrale.
Zuerst sprengte sich nach Informationen der Agentur Interfax ein Selbstmordattentäter in der Station Ljubjanka in die Luft. Dort starben mehr als 20 Menschen, Dutzende wurden verletzt.
Wenige Minuten später gab es eine Explosion an der Haltestelle Park Kultury. Mindestens zwölf Menschen wurden in den Tod gerissen. Beide Stationen liegen im Zentrum. Die Behörden gehen von einem "terroristischen Hintergrund" aus und haben entsprechende Ermittlungen aufgenommen.
An der Ljubjanka, dem Sitz des russischen Geheimdienstes FSB, ereignete sich die Explosion im zweiten Waggon eines Zuges.
Es waren die ersten Anschläge in der Moskauer Metro seit sechs Jahren. Zuletzt sprengte sich 2004 ein Selbstmordattentäter in der U-Bahn in die Luft und riss 40 Fahrgäste mit in den Tod. Damals hatte sich ein Untergrundkämpfer aus der unruhigen Region im Nordkaukasus in die Luft gesprengt.
Die militanten Islamisten im Nordkaukasus hatten zuletzt immer wieder mit Anschlägen in Russland gedroht.

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