Neues Quartett soll im "Zolli" für Katta-Nachwuchs sorgen
Bei den Kattas im Zoo Basel soll es nach zehnjährigem Unterbruch bald wieder Nachwuchs geben. Entsprechende Hoffnungen lasten auf vier neuen Tieren, die seit Anfang August im "Zolli" leben.
Bevor das Quartett neuen Schwung ins Liebesleben der Katta-Gruppe bringen kann, muss es allerdings noch rund eine Woche im Affenhaus in Quarantäne verbringen. Dann können die aus Madagaskar stammenden Feuchtnasenaffen auf die Affenhalbinsel bei den Geparden und Wildhunden ziehen.
Die beiden Männchen und die beiden Weibchen haben sich auf Anhieb erstaunlich gut verstanden und wurden schon beim innigen Kuscheln gesehen, wie der Zoo Basel am Mittwoch mitteilte. Wie bei den Kattas üblich, haben auch bei den Neulingen bereits die Weibchen das Sagen. Die Männchen müssen parieren.
Die Katta-Gruppe in Basel bestand zuletzt nur noch aus drei Tieren. Nachwuchs hat es letztmals 2001 gegeben. Für frischen Wind sollen nun die aus Budapest und München angereisten Männchen Guido (5) und Gaspar (3) und die Weibchen Gijs (1) und Tarzan (2) sorgen, die aus den Niederlanden nach Basel gebracht wurden.
Bis man weiss, ob sich die Neulinge und die Alteingesessenen näher kommen, vergeht noch einige Zeit: Katta-Hochzeiten finden im Zoo Basel üblicherweise im Dezember und im Januar statt. Allfälliger Nachwuchs kommt nach eine Tragzeit von 132 bis 134 Tagen zur Welt.