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Musiker fordern Rechte an Songs von US-Plattenfirmen zurück

Dieser Inhalt wurde am 15. August 2011 - 19:37 publiziert
(Keystone-SDA)

Der angeschlagenen US-Plattenindustrie steht weiterer Ärger ins Haus. Eine wenig beachtete Änderung der Copyright-Gesetze von 1976 erlaubt es Künstlern, die Rechte für Aufnahmen aus der Zeit vor 1978 zurückzufordern.

Nach einem Bericht der "New York Times" fallen erfolgreiche Alben wie Bruce Springsteens "Darkness on the Edge of Town", Billy Joels "52nd Street", die Doobie-Brothers-LP "Minute by Minute" und Kenny Rogers "Gambler" unter die Regel.

Danach bleiben die Rechte 35 Jahre bei den Labels, bis Sänger und Bands ihren Anspruch geltend machen können, berichtete die Zeitung am Montag in ihrer Internet-Ausgabe. Das gleiche Recht gilt für Songs.

Unter denen, die bei der amerikanischen Copyright-Behörde entsprechende Anträge für ihre Hits vor 1978 gesetllt hätten, seien Bob Dylan, Tom Petty, Bryan Adams, Loretta Lynn, Kris Kristofferson und Tom Waits, hiess es in dem Zeitungsbericht.

Mit Musikern wie diesen habe sich "die Plattenindustrie reich gemacht und mehr verdient als die Interpreten selbst", sagte Don Henley, Mitbegründer der Eagles und der Koalition von Musikkünstlern (Recording Artists Coalition), der Zeitung.

Da die Labels dem Vernehmen nach auf Beibehaltung ihrer Rechte pochen, dürfte demnächst eine Prozesslawine auf sie zurollen, schrieb die Zeitung.

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