Navigation

Migros-Kulturprozent stützt Dokfilm-Projekt "Zum Beispiel Suberg"

Dieser Inhalt wurde am 25. Januar 2011 - 14:05 publiziert
(Keystone-SDA)

Der 32-jährige Berner Filmemacher Simon Baumann hat den ersten Dokfilm-Wettbewerb des Migros-Kulturprozents gewonnen. Damit kommt sein Filmprojekt "Zum Beispiel Suberg" dereinst in die Kinos.

Baumann will zeigen, wie es ihm in Suberg ergeht, dem im Berner Seeland gelegenen Ort seiner Kindheit und Jugend. Sein Ziel ist es, sich nach all den Jahren endlich im Dorfleben zu integrieren. Selbst dem Gesangsverein will er beitreten.

Jurymitglied Peter Liechti ("The Sound of Insects") würdigte das Projekt am Dienstag als "Bestandesaufnahme im Schweizer No Man's Land". Mit "Zum Beispiel Suberg" kann Baumann seinen ersten abendfüllenden Film verwirklichen. Der Streifen soll im Frühling 2012 am Festival Visions du Réel in Nyon uraufgeführt werden.

Produktionsreife Projekte

Im zweistufigen Wettbewerb, den das Migros-Kulturprozent vor Jahresfrist lanciert hatte, kamen fünf Projekte zum Thema "Lebenswelten - miteinander leben" ins Finale, wie im Sommer am Festival del film Locarno bekannt wurde.

Neben Baumanns Idee konnten vier weitere bis zur Produktionsreife entwickelt werden. Diese Projekte stammen von Fred Florey und David Epiney (Genf), Cédric Fluckiger und Simon Soutter (Genf), Andrea Müller (Bettingen BS) und Adrian Zschokke (Zürich) sowie von Roman Vital und Claudia Wick (Zürich).

Die Lebenswelten ihres Interesses sind ein Haus im "sozialen Ghetto", Beratungsstellen von Gewerkschaften, eine ghanaische Freikirche, die die Schweiz missioniert, und ein Bündner Bergdorf, das multikulturell geworden ist.

Freiheit als Herausforderung

Der Dokfilm-Wettbewerb des laufenden Jahres steht unter dem Motto "Freiheit - eine Herausforderung". Filmschaffende, die sich daran beteiligen, sollen sich mit aktuellen Fragen zum Thema Freiheit in der Schweiz beschäftigen, wie es in Solothurn hiess. Die fünf Finalisten 2011 werden im August bekanntgegeben.

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?