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Jugendverbände pochen auf ihre Rolle bei Verhinderung von Gewalt

Dieser Inhalt wurde am 27. März 2010 - 17:56 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Geht es darum, Gewalt unter Jugendlichen vorzubeugen, sehen sich die Jugendorgansationen in der Schweiz als wichtige Akteure. Kinder und Jugendliche, die in einer Organisation mitmachen, können Sozialkompetenzen entwickeln und Verantwortung übernehmen.
Ob Pfadfinder, Jungpartei oder Umweltschutzorganisation: "Kinder und Jugendliche, die in einem Verein mitmachen, lernen, Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln und Konflikte auszutragen", sagte Matthias Fiechter, Sprecher der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV), zu einer Mitteilung vom Samstag.
Diese Sozialkompetenzen seien wesentlich, wenn es um Prävention in Sachen Gewalt gehe, sagte er. Die Jugendorganisationen fordern deshalb, dass ihr Beitrag zur Bekämpfung der Jugendgewalt von der Politik besser anerkannt wird, etwa bei der anstehenden Revision des Kinder- und Jugendförderungsgesetzes.
Die SAJV-Delegierten verabschiedeten in Bern ein Grundsatzpapier. Dieses definiere die Rolle der Verbände bei der Prävention und rufe zu einer sachgerechten und differenzierten Berichterstattung über Jugendgewalt auf, schrieb die SAJV. Ihr sind ungefähr 70 Jugendorganisationen angeschlossen.

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