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Deutlich mehr Tote bei Terrorakt in Russland befürchtet

Dieser Inhalt wurde am 29. November 2009 - 08:41 publiziert
(Keystone-SDA)

Moskau - Nach dem Terroranschlag auf einen Schnellzug ist Russlands meistbefahrene Bahnverbindung wieder in Betrieb. Die Strecke zwischen Moskau und St. Petersburg wurde am Sonntagmorgen für den Passagierverkehr freigegeben, wie die Staatsbahn mitteilte.
Bei dem Bombenanschlag am Freitagabend auf den "Newski Express" starben mindestens 26 Menschen. Das Schicksal von 18 weiteren Passagieren ist noch unklar. Mehr als 80 Verletzte werden nach dem Attentat in der Nähe der Ortschaft Uglowka noch in Spitälern behandelt.
Zu der Tat hatte sich eine Gruppe extremistischer Nationalisten bekannt. Als Drahtzieher wurden aber auch tschetschenische Untergrundkämpfer oder Kriminelle vermutet. Der Zug mit 13 Waggons war entgleist, nachdem eine Bombe mit einer Wucht von 7 Kilogramm TNT explodiert war.
Der besonders auch von Geschäftsleuten genutzte "Newski Express" war bereits im August 2007 Ziel eines Anschlags. Damals wurden im Nordwesten Russlands 60 Menschen verletzt. Ermittler nahmen darauf zwei Tschetschenen fest.

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