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Auch China will Regeln für Bonuszahlungen an Banker einführen

Dieser Inhalt wurde am 03. März 2010 - 12:21 publiziert
(Keystone-SDA)

Peking - Auch China will gesetzliche Regelungen für die Bezahlung von Bankmanagern einführen. Bonuszahlungen sollen höchstens das Dreifache des Grundsalärs betragen dürfen, berichtete die staatliche Zeitung "China Daily".
Mindestens 40 Prozent der Sonderzahlungen sollen die Banker demnach erst nach Ablauf von drei Jahren bekommen, bei Managern auf der Führungsebene soll dieser Anteil 50 Prozent betragen.
Auch eine Malus-Regelung sollen die chinesischen Banken dem Bericht zufolge einführen: Bei Verlusten können sie bereits gezahlte Boni zurückfordern und die Auszahlung bereits versprochener Boni aussetzen.
Die neuen Regelungen würden voraussichtlich noch in diesem Monat veröffentlicht, berichtete die Zeitung. Sie sollen dafür sorgen, dass die Banker weniger Risiken bei der Kreditvergabe eingehen.
Die G-20-Staaten hatten sich bei ihrem Gipfeltreffen in Pittsburgh im September auf strengere Regeln zur Begrenzung von Managervergütungen geeinigt. Grossbritannien und Frankreich etwa führten eine Sondersteuer auf Bankerboni ein.

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