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39-jährige Terézia Mora erhält Literaturpreis

Dieser Inhalt wurde am 04. März 2010 - 18:46 publiziert
(Keystone-SDA)

München/Stuttgart - Die Schriftstellerin und Übersetzerin Terézia Mora ist in München mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis geehrt worden. Die in Ungarn geborene Mora sei eine "Grenzüberschreiterin", sagte Literaturkritikerin Sigrid Löffler in ihrer Laudatio.
Sie habe mit ihrer Arbeit dazu beigetragen, dass fremde Kulturen vermittelt werden und sich dadurch der Blick darauf geändert habe. Die 39-jährige Mora wurde 2004 mit ihrem Roman "Alle Tage" bekannt.
Der Adalbert-von-Chamisso-Preis, der von der Robert Bosch Stiftung verliehen wird, gilt als Deutschlands bedeutendster Literaturpreis für deutsch schreibende Autoren mit anderer Muttersprache und ist mit 15'000 Euro dotiert.
Die Förderpreise von je 7000 Euro gingen an den irakischstämmigen Abbas Khider und die aus Georgien kommende Nino Haratischwili. Verliehen wurden die Auszeichnungen bei einem Festakt in der Münchner Residenz vor rund 400 Gästen.
Der nach dem deutsch-französischen Dichter und Naturforscher Adelbert von Chamisso (1781-1838) benannte Preis ehrt Autoren, die nicht aus Deutschland stammen, sich jedoch nach Auffassung einer Jury um die deutsche Sprache und Literatur verdient gemacht haben. Er wird seit 1985 verliehen.

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