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2,1 Prozent mehr Lohn beim Zementkonzern Holcim

Dieser Inhalt wurde am 01. November 2010 - 11:20 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Die Gewerkschaft Unia und der Zementkonzern Holcim haben sich auf 2,1 Prozent mehr Lohn im Jahr 2011 geeinigt. Wie Unia am Montag mitteilte, steigen die Mindestlöhne um bis zu 2,3 Prozent. Zudem werden die Minimalsaläre der generellen Lohnerhöhung bei Holcim angepasst.
Die Gewerkschaft habe mit Holcim einen guten Lohnabschluss erzielt, hiess es weiter. Im Durchschnitt steigen die Monatslöhne um 120 Franken, wovon 100 Fr. generell ausgeschüttet werden.
Die Mindestlöhne erhöhen sich ebenfalls um 100 Franken. Gelernte ab dem 20. Altersjahr erhalten neu 5475, Angelernte 4852 und Ungelernte 4430 Fr. im Monat. Nach Unia-Angaben entspricht das je nach Kategorie einer Lohnerhöhung von 1,8 bis 2,3 Prozent.
Die Unia zeigte sich befriedigt, weil auch ein neuer Kollektiv-Vertrag für die nächsten drei Jahre ausgehandelt wurde. Darin ist die Koppelung der Mindestlöhne an die generelle Lohnerhöhung bei Holcim festgeschrieben.
Zudem bringt der neue Vertrag einen verbesserten Vaterschaftsurlaub von einer Woche bei voller Lohnfortzahlung und einer Zusatzwoche mit 80 Prozent Lohn, sofern der Arbeitnehmer das wünscht.

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