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15 Fälle von Goldketten-Trick in zwei Monaten in Basel-Stadt

Dieser Inhalt wurde am 26. Juli 2011 - 12:18 publiziert
(Keystone-SDA)

15 Fälle, bei denen meist ältere Menschen mit dem Goldketten-Trick hereingelegt worden sind, hat die Basler Staatsanwaltschaft in den letzten zwei Monaten in Basel-Stadt gezählt. Sie bittet, jeweils sofort die Polizei zu verständigen, und sucht allfällige weitere Opfer.

Der Trick ist stets der gleiche, wie die Staatsanwaltschaft in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt: Junge Frauen sprechen auf der Strasse meist betagte Menschen an und legen den Überraschten unaufgefordert eine Goldkette oder ein Armband an. Im gleichen Augenblick stehlen sie den echten Schmuck, den die Opfer tragen.

Der umgehängte Schmuck sei fast ausnahmslos gefälscht: Oft trage er den Prägestempel "18 K", doch das angebliche Gold entpuppe sich später als Messing. Bei den Tätern oder Täterinnen dürfte es sich fast immer um rumänische Staatsangehörige handeln, die in kleinen Gruppen in weiten Teilen der Schweiz und in Deutschland aktiv seien.

Die Staatsanwaltschaft bittet, weitere Opfer, die bisher keine Anzeige erstattet hätten, sich zu melden. Gegen den Goldketten-Trick schützen könne man sich "am besten mit einem gesunden und der Situation angepassten Misstrauen". Vor allem solle man die Täter unmissverständlich auffordern, Abstand zu halten.

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