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AKTIEN NEW YORK/Ausblick: Freundlich - Positive Bilanzen stützen

Dieser Inhalt wurde am 18. Dezember 2009 - 14:50 publiziert

NEW YORK (awp international) - Überwiegend positiv aufgenommene Quartalsbilanzen dürften den US-Börsen am Freitag einen freundlichen Start bescheren. "Die Zahlen waren ein bisschen wie ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk", kommentierte ein Börsianer. Konjunkturdaten, die für Bewegung sorgen könnten, stehen zwar nicht auf der Agenda. Händler mahnten aber den grossen Verfallstag ? auch "Hexensabbat" genannt ? an, der zu kräftigen Schwankungen führen könnte.
Gegen 14.35 Uhr stieg der Future auf den Dow Jones Industrial um 0,34 Prozent, nachdem der US-Leitindex am Donnerstag mit einem Minus von 1,27 Prozent bei 10.308,26 Zählern geschlossen hatte. Der Future auf den Nasdaq 100 gewann 0,20 Prozent. Am Vortag hatte der Technologie-Auswahlindex 1,25 Prozent auf 1.778,27 Zähler verloren.
Zahlreiche Unternehmen überraschten am Vorabend nach Börsenschluss positiv mit ihren Zahlen. So erlitt Nike zwar einen Umsatz- und Gewinnrückgang, übertraf aber dennoch die Erwartungen der Analysten. Zudem könnten die Geschäfte des Sportartikelkonzerns in Kürze etwas besser laufen, denn der Auftragsbestand mit Lieferfrist zwischen Dezember 2009 und April 2010 stieg um vier Prozent auf 7,0 Milliarden Dollar.
Unter den Technologietiteln kletterten Research In Motion bereits vorbörslich um mehr als 10 Prozent. Der Blackberry-Hersteller übertraf sowohl mit den Zahlen zum dritten Quartal als auch mit seinem Ausblick die Markterwartungen deutlich. Auch Oracle konnten mit einem überraschend starken Gewinn- und Umsatzanstieg aufwarten, was den Aktien des Softwarekonzerns vorbörslich ebenfalls ein ordentliches Plus einbrachte.
Mit grosser Enttäuschung wurden hingegen die Quartalszahlen von Palm aufgenommen. Der Smartphone-Hersteller wies einen höheren Verlust aus als gedacht, da weniger Modelle des Hoffnungsträgers Palm Pre verkauft wurden als erwartet. Vorbörslich büssten die Titel mehr als sieben Prozent ein.
Eine Empfehlung des EU-Ausschusses für das Osteoporose-Mittel Denosumab honorierten Amgen vorbörslich mit Gewinnen von rund einem Prozent. Üblicherweise setzt die Behörde die Empfehlungen um. GlaxoSmithKline will das Medikament von Amgen in Europa vermarkten. Analysten rechnen mit Milliardenumsätzen./dr/la

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