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Aids bleibt eine Gefahr

Zur Lancierung der Kampagne Stop Aids 2003 rufen Präventions-Fachleute in Erinnerung, dass Aids eine gravierende Gefahr bleibt. Denn die Tritherapien können Aids nicht heilen. Und die Vermarktung eines Impfstoffes liegt noch in weiter Ferne.

Dieser Inhalt wurde am 21. April 2003 - 10:21 publiziert

Seit angekündigt wurde, dass bald erste Testserien mit einem Vorbeuge-Impfstoff gegen Aids anlaufen werden, erinnern die Forschenden immer wieder an gewisse Tatsachen.

"Wir dürfen nicht vergessen", sagt Jean-Pierre Kraehenbuhl laut und deutlich, "dass Aids für alle, die sich nicht schützen, eine gravierende Gefahr bleibt."

"Die Tritherapien können Aids nicht heilen", warnt der Professor. "Sie blockieren nur den Verlauf der Krankheit. Und ein Impfstoff wird im besten Fall frühestens in acht Jahren verfügbar sein."

Diese Aussage wird auch von den Präventions-Fachleuten unterstützt.

In seiner Stop-Aids-Kampagne 2003, die am 15. April startete, weist auch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mit Nachdruck darauf hin, dass man sehr wachsam bleiben muss.

Massiver Anstieg an Infizierten

Laut BAG nahmen die HIV-Ansteckungen in der Schweiz 2001 um 7,7% zu. Für 2002 ergab sich eine Zunahme von 25,5%. Zuvor waren die Neuansteckungen seit 1992 immer rückläufig gewesen.

Die jetzige Situation ist Besorgnis erregend. Aus diesem Grund verstärkt die Aids-Hilfe Schweiz auch ihr Angebot an Dienstleistungen, namentlich auf ihrer Website. Die Informationen richten sich an alle und kennen keine Tabus.

swissinfo, Jean-Louis Thomas
(Übertragung aus dem Französischen: Charlotte Egger)

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