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Adecco mit markanter Steigerung des Betriebsergebnisses

Der Zeitarbeitskonzern Adecco ist im ersten Halbjahr 2000 weiter stark gewachsen. Ein Teil der Zunahme geht auf die Übernahme von Olsten zurück. Wegen Goodwill- Abschreibungen und Restrukturierungskosten resultiert erwartungsgemäss ein Verlust.

Dieser Inhalt wurde am 31. Juli 2000 - 18:41 publiziert

Die operativen Fortschritte der Adecco finden im höheren Betriebsergebnis, das um 49 Prozent auf 510 Mio. Franken zulegte, ihren Niederschlag. Das Ergebnis vor Goodwill-Abschreibungen und Restrukturierungskosten nahm um 47 Prozent auf 316 Mio. Franken zu.

Hohe Abschreibungen

Wie der weltweit führende Anbieter von Personaldienstleistungen am Montag (31.07.) weiter bekannt gab, betrugen die Goodwill-Abschreibungen im ersten Halbjahr 486 (Vorjahresperiode 324) Mio. Franken. Die Restrukturierungskosten werden mit 63 (0) Mio. Franken ausgewiesen.

Unter dem Strich verblieb ein Reinverlust von 233 (109) Mio. Franken. Adecco bemerkt, dass der Nettoverlust auch eine Folge der Rechnungslegung (US- GAAP) und der Abschreibungsmethode ist. Der Konzern schreibt den Goodwill innerhalb von fünf Jahren ab.

Die Bruttomarge verbesserte sich von 4,1 auf 4,2 Prozent, obwohl dem Ergebnis 35 Mio. Franken Fusionskosten belastet wurden. Ohne diese einmaligen Kosten hätte die Marge 4,5 Prozent betragen.

Der konsolidierte Nettoumsatz verbesserte sich um 45 Prozent auf 12,1 Mrd. Franken. Die Übernahme von Olsten, die per 3. April 2000 einbezogen wurde, trug dabei 1,3 Mrd. Franken bei. Zu konstanten Wechselkursen belief sich das Wachstum auf 39 Prozent.

Unter den Erwartungen

Das Ergebnis vor Abschreibungen lag leicht unter den Erwartungen der Analysten. Vor Bekanntgabe der Zahlen schloss der Titel an der Schweizer Börse in einem gehaltenen Gesamtmarkt auf 1364 Franken. Adecco veröffentlichte die Zahlen nach Börsenschluss.

swissinfo und Agenturen

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