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Untröstliche Aarauer: Goalie Ivan Benito (r.) und Patrick de Napoli. Keystone

In der letzten Runde in der NLA-Qualifikation brachte das 1:0 von Lugano gegen Aarau die Entscheidung: Aarau muss in die Abstiegsrunde. Der FCZ ist über dem Strich.

Dieser Inhalt wurde am 09. Dezember 2001 - 18:24 publiziert

Die Entscheidung in der 22. Runde der NLA-Qualifikation fiel nach 47 Minuten: Bastida schoss für Lugano zum 1:0 Siegestreffer gegen Aarau ein, das nun zum vierten Mal in Serie zusammen mit Luzern, Lausanne und Neuchâtel Xamax in die Abstiegsrunde muss.

FCZ hätte Unentschieden gereicht

Der FC Zürich siegte zwar in Sion dank einem Freistosstor von Feliciano Magro (86.) mit 1:0. Den Zürchern hätte aber bereits ein Unentschieden zur Rettung gereicht.

Mit Magros Treffer erloschen die letzten Hoffnungen von Neuchâtel Xamax: Den Neuenburgern hätte phasenweise ein knapper 2:1-Erfolg im Hardturm gegen die Grasshoppers zur Rettung reichen können. Xamax lag aber bereits ab der 15. Minute im Rückstand und verlor zuletzt noch hoch mit 1:4.

Auch der späte 1:0-Erfolg der Young Boys gegen St. Gallen war für die erste Finalrunden-Teilnahme der Berner seit 1994 nicht mehr nötig: YB hätte nach der Niederlage von Aarau gar verlieren können.

Luzern unterlag Basel mit 0:1. Tum schoss in der 85. Minute den Siegestreffer.

Keine Vorherrschaft am "Lac Léman"

Im Genfersee-Derby zwischen Servette und Lausanne kam es zu einem 1:1-Unentschieden. Drei Tage nach dem UEFA-Cup-Exploit bei Hertha Berlin fehlte Servette gegen den Tabellenvorletzten Lausanne verständlicherweise die letzte Konsequenz.

Chaveriat brachte Lausanne in der 7. Minute gar in Führung. Alex Frei glich unmittelbar vor der Pause mit einem herrlichen Freistoss aus 23 Metern zum 1:1 aus.

Spannende Finalrunde

Für die Finalrunde im Frühling ist Spannung angesagt: Wintermeister Basel (22 Punkte) und die ersten drei Verfolger Lugano, Grasshoppers (beide 19) sowie St. Gallen (18) liegen nur vier Zähler auseinander.

Fünf Punkte Rückstand haben Servette und Sion, nachdem die Walliser nach der Sicherstellung der Finalrundenteilnahme die letzten drei Runden ohne grossen Widerstand verloren haben.

Wären den Wallisern die sieben Punkte wegen Nichterfüllung der Lizenzauflagen abgezogen worden, dann würden sie nun unter dem Strich klassiert sein. Da bleibt ein fader Nachgeschmack hängen.

swissinfo und Agenturen

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