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20 Sion-Millionen für Eis- und Schneesport-Anlagen

Die Souvenirs verstauben im Keller, das Geld wird umverteilt. Keystone

Die für die gescheiterte Olympia-Kandidatur Sion 2006 bestimmten 20 Mio. Franken des Bundes sollen für Schnee- und Eissport-Anlagen verwendet werden. Der Ständerat hat dies als zweite Kammer am Dienstag (03.10.) oppositionslos beschlossen.

Dieser Inhalt wurde am 03. Oktober 2000 - 18:33 publiziert

Das Parlament hatte seinerzeit 20 Mio. Franken für Sion 2006 gesprochen. Weil das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Winterspiele nach Turin vergeben hat, müssen die Mittel nun von den olympischen Infrastrukturen umgepolt werden.

9 der 20 Sion-Millionen sind für Eissport-Anlagen vorgesehen, insbesondere für die Eissporthalle St. Jakob Basel mit 6'000 Plätzen, die 400-Meter-Eisschnellauf-Rundbahn Davos (Kunsteis statt Natureis), das Eissport-Zentrum Wallis und die Bob-Bahn St. Moritz-Celerina.

Finanzhilfen von 5,5 Mio. Franken gehen an den Schneesport. Nämlich für die Skisprung-Schanze Engelberg, den Trainings- und Wettkampf-Stützpunkt SSV Zermatt mit Gletscherpisten und die "nachnutzbare" Sport-Infrastruktur der Alpinen Ski-Weltmeisterschaft 2003 im Engadin.

Weitere 5,5 Millionen an Bundesbeiträgen sollen an polysportive Anlagen und Zentren gehen: das Sportzentrum Glarner Unterland, das Basketball-Zentrum Freiburg mit 3'500 Plätzen und ausgewählte kleinere Anlagen von nationaler Bedeutung.

swissinfo und Agenturen

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