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12. Verleihung der de Vigier-Preise 2000 in Solothurn

Andreas Siegrist (l.), Markus Kohli (m.) und Bert Willing (r.) erhalten für ihre Erfindung den Vigier-Förderpreis. Keystone

Vier Jungunternehmer haben am Mittwoch (21.06.) in Solothurn den begehrten William A. de Vigier-Förderpreis erhalten. Die innovativen Preisträger erhielten ein Startkapital von je 100'000 Franken zugesprochen.

Dieser Inhalt wurde am 21. Juni 2000 - 17:17 publiziert

Aus über 100 eingereichte Projekten haben sich vier Projekte aus den Gebieten medizinische Diagnostik, Solarzellen, Infrarot- Detektoren und Sicherheitechnik durchgesetzt, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Ein Biochip für simultane Diagnostik

Der in Genf lebende Aargauer Igor Fisch will ein biotechnisches Diagnose-Verfahren auf den Markt bringen, das eine simultane Diagnostik vieler Krankheitsanzeichen ermöglicht. Ziel ist es, dass Ärzte rascher therapieren können.

Neue sensiblere Solarzellen

Das Entwicklungsteam der Zuchwiler Kurth Glas und Spiegel AG hat ein Verfahren entwickelt, mit dem man industriell und auf einfache Weise aus Glas Solarzellen herstellen kann. Die Fertigung sei sensibler und vielfältiger einsetzbar als herkömmliche Zellen.

Kostengünstige Infrarot-Detektoren

Markus Kohli (Lausanne) und sein Team bringen mit ihrer IR Microsystems SA "High-tech-Detektoren im Low-Cost- Produktionsverfahren" auf den Markt.

Der Einsatz von Infrarot-Detektoren etwa in Systemen zur Luftqualitätskontrolle in Parkhäusern und Tunnels scheiterte bisher an den hohen Kosten. Ziel ist es, Detektoren-Systeme "um bis zu 500 Prozent günstiger" zu produzieren.

"Guardian Angel" - der verbesserte Pfefferspray

Der Basler Jürg Thomann der Piexon AG hat mit seinem Partner Raphael Fleischhauer einen "Schutzengel" für Frauen entwickelt. Der Hochgeschwindigkeits- Reizstoffstrahl" biete hohe Funktionssicherheit und verbessere den herkömmlichen Pfefferspray.

Unternehmergeist erlebt neue Jugend

Crossair-Chef Moritz Suter, Präsident der 1987 gegründeten
Stiftung, freute sich darüber, dass "junge Schweizer kreativ sind und immer mehr Lust auf eine eigene Firma haben". Der Unternehmergeist in der Schweiz erlebe eine neue Jugend.

Die Stiftung des in London ansässigen Solothurners William A. de Vigier hat bisher 33 Unternehmen gefördert und insgesamt gegen 3,5 Mio. Franken Startkapital ausbezahlt. Die Preissumme muss zur Gründung einer Aktiengesellschaft verwendet werden. Der Stiftungsgründer will "den Jungunternehmern zu dem verhelfen, was ihm bei der Gründung seiner Firma selbst gefehlt habe - dem nötigen Startkapital".

swissinfo und Agenturen

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